Ausflugstipp: Emsland

Habt ihr schon unsere Wohnmobiltouren vermisst? Ich auf alle Fälle! Der kleine Kastenwagen stand für meinen Geschmack viel zu viel rum, also musste ich unbedingt los. Nachdem wir beim letzten Mal in meiner „alten Heimat“ Ostwestfalen waren, haben wir uns dieses Mal ins Emsland aufgemacht. Die Familie meiner Mutter kommt hier her und ich war natürlich als Kind ebenfalls oft auf Verwandtenbesuch. Damals habe ich vor allem die Tiere auf dem Hof der Verwandtschaft geliebt, heute wollte ich mir mal die Städte etwas genauer ansehen.

Papenburg wird als das Venedig des Norden bezeichnet, sodass wir uns die zweitgrößte Stadt des Emslands für unseren Wochenendtrip ausgesucht haben.

Vor allem rund um den Hauptkanal gibt es viele kleine Geschäfte, erfreuliche Abwechslung zu den in anderen Städten üblichen Ketten. Teilweise waren an diesem Wochenende auch kleine Stände mit Kunsthandwerk oder Kinderhüpfburgen aufgebaut – für uns was zu shoppen und für die Hunde eine ganze Menge Trainingsmöglichkeiten …

Am Hauptkanal liegt die Einkaufsmeile mit netten Cafes und Restaurants.
Mir hat die beschauliche Innenstadt mit den kleinen Brücken und den historischen Schiffen sehr gut gefallen.
Idyllisch: der Papenburger Sielkanal.
Der ehemalige Hafenkran blieb an den Kulturhallen an der alten Werft als Denkmal erhalten.
Die 1888 erbaute Meyers Mühle ist eine typische Holländer Windmühle.
Pause am Wohnmobil: Kaffee und Kuchen für die Menschen.

Übernachten wollten wir außerhalb der Stadt. Leider war der von uns geplante Stellplatz an der Ems in Haren komplett überfüllt, sodass wir erstmal weiter gefahren sind und an einem Picknickplatz Rast gemacht haben. Die Ems war auch hier idyllisch, aber für meinen Geschmack standen wir einfach zu dicht an der Straße. Fündig geworden sind wir dann etwas weiter südlich, wo wir am Waldrand stehen konnten.

Die übervollen Stellplätze sind inzwischen wirklich öfter ein Manko bei diesen Ausflügen. Es wird schwieriger irgendwo spontan zu übernachten, weil oft alle Plätze besetzt sind. Die Suche nach autark möglichen Freistehplätzen wird gleichzeitig auch nicht leichter. Ich bin gespannt, wie sich dieser Trand entwickelt und überlege ernsthaft für den Sommerurlaub (Hauptsaison!) Campingplätze vorzubuchen.

Auch hier war die Ems in der Nähe, aber Paul hat der Wald mit den Buddellöchern besser gefallen!