Ausflugstipp: Externsteine

Während wir auf die Ankunft des kleines Dakota gewartet haben, konnten wir natürlich nicht in die Osterferien fahren. Also haben wir ein paar Ausflüge in die Umgebung gemacht.

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich gebürtig aus Ostwestfalen komme. Es lag also nahe, mir auch mal meine alte Heimat genauer anzusehen und zu den Externsteinen in der Nähe von Horn-Bad Meinberg zu fahren. Die etwa 40 Meter hohen Steine gehören wie der Hexenkessel bei Tecklenburg zum Teutoburger Wald.

Die Externsteine sind gut zu erreichen und auf dem riesigen Parkplatz ist auch problemlos Platz für Wohnmobile. Nur übernachten darf man hier nicht.
Die beeindruckende Felsformation hat etwas mystisches – kein Wunder, dass sich viele Geschichten um sie ranken.
Von den Felsen aus kann man auf die parkähnliche Landschaft blicken. Aber die Stufen haben es natürlich in sich.
Überall sitzen Menschen und genießen die Aussicht oder picknicken. Fast könnte man sich ein mittelalterliches Gelage vorstellen, bei dem Gaukler und Händler durch die Gruppen streifen.

Nach der Wanderung an den Externsteinen sind wir nioch nach Detmold gefahren. Die historische Altstadt liegt direkt am Fürstlichen Residenzschloss und hat uns ausgesprochen gut gefallen.

Der historische Stadtkern umfasst etwa 350 Baudenkmäler.

Übernachtet haben wir autark auf einem Waldparkplatz, weil ich morgens gerne noch zum Hermannsdenkmal wollte.

Der Anstieg hatte es in sich – beim nächsten Mal parke ich näher dran!
Beeindruckende Größe: Das Denkmal ist insgesamt 53,46 Meter hoch.

Das Hermannsdenkmal erinnert an die Schlacht im Teutoburger Wald. Es hat gigantische Ausmaße und soll Hermann den Cherusker ehren.

Dakota

Unser kleiner Ponyhengst ist nun bereits gute zwei Wochen alt und genießt die Sonne mit den anderen Fohlen auf der Weide. Ich finde, er wird jeden Tag hübscher und ich habe euch natürlich noch ein paar Fotos mitgebracht …

So anstrengend … nach der Weidezeit muss der Zwerg erstmal ruhen!
Wir üben schon ein Halfter anzuziehen.
So ein schickes Pony! Beide natürlich.
Dakota ist ausgesprochen neugierig und zutraulich.
Mama Canela ist tiefenentspannt.

Herzlich willkommen, kleiner Ponyhengst!

Eigentlich wollte ich euch heute nachmittag den nächsten Teil meiner Ausflugstipps beschreiben, aber nun gibt es etwas viel wichtigeres und aktuelleres: Es ist endlich da! Unser erstes Fohlen aus der Canela (v. Can Dance) von D’accord. Ich war ja schon etwas ungeduldig, Canela hat nämlich 1,5 Wochen übertragen – aber gut, es sollte wohl ein Osterhase werden. Aber schaut selbst, hier ist er, unser kleiner, bunter Ponyhengst! Er ist schon ganz neugierig und hat mich vorhin zur Begrüßung angewiehert und beschnuppert, er steht und trinkt, was will man mehr?

Ausflugstipp: Hexenpfad in Tecklenburg

Wir haben die Osterferien genutzt und ein paar Tagestouren und einen Kurztrip gemacht. Ihr dürft euch also auf ein paar Wandertipps freuen, die ich euch in den nächstenTagen online stellen werde.

Begonnen haben wir unsere Wanderung in Tecklenburg, einer Kleinstadt südwestlich von Osnabrück, die für Ihre Festspiele weit über die Region hinaus bekannt ist. Der Hexenpad, den wir uns ausgesucht hatten, beginnt mitten in der hübschen Innenstadt, deren Fachwerkhäuser alleine schon einen Besuch wert sind. Auf dem Marktplatz geht es los, aber die Hinweise waren nicht immer einfach zu entdecken.

Auf der Suche nach dem Ausgangspunkt für die Tour lassen sich schöne Fachwerkhäuser entdecken.
Gefunden! Der Startpunkt am Haus des Gastes.

Der Weg führt zunächst an der Tecklenburger Burg entlang, dort, wo auch die Festspiele stattfinden.

Schon an der Burg hat man leider Schwierigkeiten, die Wegehinweise zu entdecken. Viele Hinweise sind deutlich verwitterter als dieser hier – und irgendwo versteckt …

An der Hexenküche wird es dann kniffelig, der Weg führt weiter die Straße entlang, aber das sieht man tatsächlich nicht ohne weiteres … wir waren nicht die einzigen, die sich mühsam unterhalb der Hexenküche den Hang hinab und wieder hinaufgesucht haben, in der Hoffnung weitere Hinweise auf den Streckenverlauf zu finden.

Dieser Hinweis hat uns dazu veranlasst zu glauben, dass es irgendwo an der Hexenküche weiter gehen muss …
Um die Hexenküche ranken viele Geschichten. Hier sollen die Hexen ihre Zäubertränke gebraut haben aber auch der Teufel soll regelmäßiger Gast gewesen sein.
Typisch für den Tecklenburger Wald sind die Sandsteinformationen, die man auch an den Dörenter Klippen oder den Externsteinen findet.
Wie verhext: Lotta sucht den Weg!

In Wirklichkeit geht es die Straße entlang, am Aussichtspunkt vorbei und die Treppen hinab bis zum Rolandsgrab und dem Heidentempel. Nach etwa 5 Kilometern erreicht man die Altstadt wieder und kann sich für die Mühen (und die Umwege) selbst mit zahlreichen Leckereien belohnen – ich kann zumindest das Eis sehr empfehlen …

Wohnmobiltour nach Wilhelmshaven

Hier kommt nun endlich ein neuer Blogbeitrag! In diesem Winter waren wir selten unterwegs, es war oft nass und grau, da machen die Ausflüge mit dem Wohnmobil weniger Spaß. Aber nun kommt die Sonne wieder öfter hervor und wir haben einen Ausflug nach Wilhelmshaven gemacht.

Endlich wieder im Wohnmobil unterwegs! Dieses Bild ist übrigens extra für alle, die Sorge haben, dass sich der Hund unter dem Bett im Kastenwagen nicht wohlfühlen könnte … Der Paul liebt seine „Kiste“.

Ich habe auch gleich einen Tipp für einen netten Wohnmobilstellplatz für alle, die autark unterwegs sind. Früher standen wir in Hooksiel regelmäßig auf dem Hundestrandparkplatz, aber seit letztem Jahr ist das untersagt. Der recht schöne Stellplatz am Campingplatz an der Ostdüne hat leider über Winter geschlossen und knappe 30 Euro für einen Parkplatz am Hallenbad wollten wir nicht bezahlen. Wir haben deshalb in Wilhelmshaven übernachtet.

Im Herbst stand ich dort bereits einmal an der Schleuseninsel, wo es mir auch gut gefallen hat. Aber der Platz war dieses Mal ausgebucht, weshalb wir auf den Stellplatz Fliegerdeich gefahren sind. Man kann dort mit etwas Glück direkt mit Blick aufs Meer aufwachen und anschließend mit den Hunden am Deich spazieren gehen. Perfekt!

Schade, dass man bei seinen Besuchen in Dangast oder Hooksiel in Wilhelmshaven übernachten muss, aber so suchen sich die Orte ja irgendwie selbst aus, wo die Touristen ihr Geld lassen. Man übernachtet ja nicht nur, sondern geht meist auch irgendwo essen usw.

Der Blick aus dem Wohnmobil direkt aufs Wasser! Ver- und Entsorgung gibt es am Fliegerdeich nicht, aber wir brauchten auch nichts …

Den Samstag haben wir eigentlich fast komplett in Hooksiel verbracht, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden die Hunde bei strahlendem Sonnenschein am Strand herum gerannt sind!

Als besonderes Highlight hatte Paul ein Shooting mit Jessica Quatmann. Ihr dürft gespannt sein … https://www.jessica-quatmann.de/

Bilderbuchwetter!
Kaffeepause auf der Sonnenterasse am Außenhafen von Hooksiel.

Die Rückfahrt am Sonntag haben wir noch für eine Pause in Oldenburg genutzt. Die Innenstadt ist wirklich eine Reise wert. Leider war es uns zu kalt, um eines der vielen Angebote der Außengastronomie anzunehmen.

Die Fußgängerzone in Oldenburg.
Genau so!

So ein Januar ist auch nur ein November …

Hallo zusammen, da man sich ja wieder selten live sieht, hier mal ein paar Januarimpressionen. Was eigentlich ganz schön begann, mit einem Kurzurlaub und einem tollen Geburtstagsabend, ist heute tatsächlich Novembergrau. Das liegt zunächst mal am Wetter: Es regnet, ist kalt und „usselig“.

Außerdem umkreisen mich gerade die steigenden Coronazahlen. Auch in meinem Umfeld gibt es immer mehr positive Fälle, aber bisher habe ich Glück. Trotz meiner fiesen Erkältung mit Kopf- und Halsschmerzen, Husten und Schnoddernase kein Corona. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt!

Meine tragende Reitponystute Canela ist ins Mutter-und-Kind-Heim bei ihren Züchtern gezogen. Wie man sieht, fühlt sie sich wohl!
Ich freue mich ebenfalls über die Möglichkeiten, die uns die Reithallen bieten. Eine Longierhalle ermöglicht uns auch mal Freiarbeit. Ansonsten reiten wir noch regelmäßig.
Gestern war das Wetter besser: Ich habe mit Canela die Sonne genossen und wir haben einen langen Spaziergang gemacht!
Auch eine Januarimpression: Der Paul übt sich weiter im Mantrailing. Die Konzentration fällt ihm gerade sehr schwer, der Kastrationschip hat seinen Hormonhaushalt arg durcheinander gewirbelt. Ich bin gespannt, ob sich das noch bessert.

Ausflugstipp Eifel: Klettern in Nideggen

Am Silvestertag haben wir uns aufgemacht, um die Burg Nideggen und die berühmten Buntsandsteinfelsen zu besichen. Die Felsentürme bei Nideggen zählen zu den traditionsreichensten Klettergebieten der Eifel und sind wahrhaft beeindruckend.

Das liebe ich am Reisen mit dem Wohnmobil: Auf dem Weg nach Nideggen sahen wir einen schönen Wanderparkplatz mit einem kleinen Wildbach und haben einen spontanen Abstecher gemacht – den Hunden gefiel es auch!
Im Mittelalter galt die Burg Nideggen als uneinnehmbar.
Lotta macht sich gut als Wachhund in den Toranlagen.
Der Blick ins Tal – beeindruckend! Aber das, was man direkt am Fuße des Berges sieht, sind tatsächlich drei große Campingplätze – zu viel Trubel für uns!
Der Grundstein der Burganlage wurde im Jahre 1177 gelegt.
Die Buntsandsteinfelsen sind von vielen kieselgroßen Steinen durchsetzt, die man beim Klettern gut greifen kann. Am Silvstertag waren nicht viele Kletterer in dem Gebiet unterwegs, in dem es 150 Kletterrouten gibt.
Zu hoch für mich und die Hunde …
Da es uns bei Nideggen zu trubelig war, haben wir uns einen kleinen Wanderparkplatz für die Silvesternacht gesucht. Nahe des Wasserschlosses Burg Eicks standen wir recht ruhig.
Eifelschleifen mit Hund.

Wohnmobiltour in die Eifel

Zunächst möchte ich euch allen auch hier alles Gute für das neue Jahr wünschen! Ich hoffe, ihr seid alle gesund und stressfrei rübergerutscht und euch und allen Vierbeinern geht es gerade gut – trotz des januargrauen Wetters draußen!

Bei uns war es nicht langweilig, meine Ponystute Canela ist in ihr Mutter-und-Kind-Heim zu Familie Tüpker nach Westerkappeln gezogen, wo wir die Möglichkeiten der Reithalle genießen. Das Fohlen erwarten wir Anfang April, sodass wir Canela im Moment noch reiten.

Vorher waren wir über Silvester noch zu einem Kurztrip mit dem Wohnmobil unterwegs. Das Wetter war über die Weihnachtstage in ganz Deutschland nass und grau, sodass ich gespannt den Wetterbericht beobachtet habe, wo wir denn wohl hinfahren könnten. Die Eifel erfüllte dann kurzfristig die Kriterien: nicht allzu weit weg, kaum Regen angesagt und wenig besiedelt. Schließlich wollten wir Silvester mit den Hunden möglichst ruhig stehen.

So haben wir uns als erstes die Kakushöhlen bei Mechernich angesehen.

Die Höhlen liegen einfach zu finden an einem kleinem Rundweg, aber sie sind nicht geeignet für Kinderwagen oder Rollstühle, auch wenn die Ausschilderung das vermuten ließ.
Mehrere Eingänge führen in die beeindruckend großen Höhlen, die früh besiedelt wurden. Schon die Neandertaler haben hier gewohnt.
Paul fand die Tour natürlich zu kurz …

Nach der relativ kurzen Höhlentour hatten wir noch genug Entdeckungslust, um nach Monschau zu fahren. Die Altstadt liegt an der Rur und ist zu Recht gut besucht.

Da bekommt man gleich Lust zur Einkehr.
Monschau war noch weihnachtlich geschmückt und hat damit mehr Weihnachtsstimmung vermittelt, als viele der üblichen Weihnachtsmärkte. Oder lag das nur an den Bier- und Glühweinständen vor mehreren Gaststätten?
So beschaulich der Ort wirkt, man bekommt doch einen Eindruck von der Kraft der Rur, die durch die Altstadt fließt. Das rote Haus links oben im Bild wurde 1752 erbaut und enthält heute ein Museum, in dem die gesamnte Einrichtung der damaligen Zeit erhalten ist.
Der Ort hat uns sehr gut gefallen, sodass wir in der Nähe auch übernachtet haben.

Den Silvestertag haben wir in Nideggen verbracht, dazu im nächsten Beitrag mehr …

Noch ein Produkttest: Kurgo Hunderucksack

Easy kann ja nicht mehr so weite Strecken laufen und möchte nicht immer zu Hause warten, deshalb habe ich ihr einen neuen Rucksack bestellt, den wir hier testen werden.

Der Kurgo K9 Hunderucksack ist groß genug und lässt sich gut tragen. Die Bodenplatte ist stabil, das gefällt mir gut. Easy hat die neue „Kiste“ auch gleich akzeptiert und sitzt ganz entspannt drin, bis man sie wieder heraushebt.

Die erste Gassirunde hat prima geklappt, der Rucksack sitzt perfekt auch über einer dicken Winterjacke. Lediglich bücken kann ich mich damit nicht gut – Easy gerät dann aus dem Gleichgewicht. Zum Glück ist Paul ja so groß, dass ich ihn aufrecht stehend anleinen kann.

Ich werde weiter berichten, wie es uns mit dem Rucksack ergeht.

Hier drin soll ich warten? Beim ersten Reinsetzen guckt Easy erstmal über den recht hohen Rand.
Unterwegs ist sie entspannt und wartet, ob man sie heraushebt.