Ausflugstipp: Wandern im Teutoburger Wald mit Hund

Zu den bekanntesten Ausflugs- und Klettergebieten im Teutoburger Wald gehören die Dörenther Klippen in der Nähe von Ibbenbüren. Um das Hockende Weib, einen 40 Meter hohen Sandsteinfelsen, der als Wahrzeichen von Ibbenbüren dient, rankt eine bekannte Sage. Dort soll eine Mutter im Wasser gehockt haben, um ihre Kinder zu retten.

Es gibt zwei Wanderparkplätze, einen in der Nähe der Sommerrodelbahn in Ibbenbüren und einen am Rande von Brochterbeck, die beide auch im Winter gut besucht sind. Eine der schönsten Wanderungen ist die Teutoschleife Dörenther Klippen: ein 9,3 Kilometer weiter Rundkurs, der auf 5,8 Kilometer abgekürzt werden kann und gut ausgeschildert ist.

Einige der Wege sind nach den regenreichen letzten Tagen sehr matschig, aber generell lässt es sich auch im Dezember hier gut wandern. Da das Gebiet so beliebt ist, ist es auch zwischen den Jahren gut besucht, vor allem am Hockenden Weib und an der Gaststätte Almhütte ist viel los. Etwas weniger voll und mindestens ebenso schön ist es am imposanten Dreikaiserstuhl und dem Königstein.

Buchtipps für Hundebesitzer: Impulskontrolle für Treib- und Hütehunde

Treib- und Hütehunde gehören zu den inzwischen sehr beliebten Haushunderassen. Man sieht neben Collies und Border Collies immer mehr Australian Shepherds und Appenzeller Hütehunde. Da ich immer Hütehunde bzw. Mixe aus unterschiedlichen Hütehunderassen habe und hatte, interessiert mich natürlich besonders, was die Autorin Christiane Schnepper als angemessenes Training vorschlägt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Schnepper darauf hinweist, dass es oft Sinn macht, „Gleiches mit Gleichem“ zu belohnen, also Bewegung mit Bewegung oder Ruhe mit Ruhe. Das bedeutet, dass der Hund in Bewegung beispielsweise mit einem Laufspiel belohnt wird oder der Hund der Ruhe üben soll, besser ruhig gestreichelt werden kann als ein Zerrspielzeug zu bekommen.

Auch ihr Hinweis, dass es für einen Hütehund keine besondere Leistung sei, hinter einem Ball herzurennen, sondern schwieriger sei ruhig zu bleiben, während ballspielende Kinder an ihm vorbei toben, ist gut und wichtig. Impulskontrolle fällt (nicht nur) manchem Hütehund extrem schwer.

Bei den Beschäftigungstipps wäre es sicher schöner gewesen, beispielsweise das Longieren nicht nur als Beschäftigungsmöglichkeit vorzustellen, sondern zu erklären, wie man es aufbauen und trainieren kann.

Konkreter wird das Buch dann zwar bei den Trainingstipps wie z. B. zum Besucher begrüßen und Nichtreagieren auf die Türklingel, aber das findet man eigentlich in jedem guten Hunderatgeber. Hier ist das Buch vielleicht für Einsteiger geeignet, interessierte Hundebesitzer finden in den Trainingstipps wenig neues.

Christiane Schnepper: Impulskontrolle für Treib- und Hütehunde. Eugen Ulmer KG, Stuttgart. ISBN 978-3-8001-0879-4

Ausflugstipp: Wandern mit Hund im Osnabrücker Land

Auch wenn das Wetter gerade nicht so einladend ist, habe ich die Feiertage für ein paar Ausflüge ins Osnabrücker Umland genutzt.

Meine erste Tour ging durch das Oppenweher Moor. Das Oppenweher Moor ist ein sogenanntes Hochmoor. Hochmoore entstehen, wenn sich die Vegetation der Moore nicht völlig zersetzen kann und das Torf immer höher wird. Im Oktober und November lassen sich hier viele Kraniche auf ihrem Zug in den Süden beobachten, die im Moor Rast machen. Es gibt mehrere Rundwege durch das Naturschutzgebiet, die sich aber auch im Winter lohnen.

Die zweite Tour startete in Bad Iburg und ging über den Kammweg vom kleinen Freeden (200 Meter ü. NN) durch den großen Freeden am Haasesee zurück. Das Naturschutzgebiet gehört zum Teutoburger Wald und ist eigentlich vor allem im Frühjahr während der Blüte des Lerchensporns ein beliebtes Ausflugsziel. Da viele Wege recht steinig bzw. einige geschottert sind, lässt es sich hier auch bei Matschwetter gut laufen.