Der erste Ausflug mit dem neuen Wohnmobil

Am Wochenende habe ich einen Ausflug mit dem neuen Fluchtfahrzeug gemacht. Es gibt zwar keinen neuen Ausflugstipp, denn in Hooksiel und Dangast war ich nun wirklich schon öfter, aber ein paar Bilder von Meer und Strand – trotz der blöden Coronazeiten!

Wenn auch nur für einen Tag: Endlich wieder unterwegs!
Juhu! Paul liebt das Meer und den Strand!
Gute Aussichten …
Der Strand am alten Kurhaus in Dangast.

Der erste Ausritt

Die Tage werden länger und auch wenn es nicht wärmer wird, so wird es zumindest sonniger. Ich gehe mit meiner Stute Canela jetzt wieder mehr ins Gelände, der Boden ist nicht mehr so matschig oder gar gefroren … Zum Thema Geländereiten habe ich deshalb hier einen älteren Artikel für euch, der natürlich immer noch aktuell ist.

Und dazu passend noch ein Thema, das auch bei uns mal wieder aktuell ist. Wie steht es um den Hufschutz? Meine Ponystute trägt aktuell wieder Hufschuhe, wurde aber in der letzten Saison mit Eisen geritten, weil sie ohne so fühlig war.

Distanzreiten

In dieser etwas erlebnisarmen Zeit möchte ich euch mit einem bereits veröffentlichten Artikel von mir etwas über das Distanzreiten erzählen. Dieses Unterwegssein mit dem Pferd, das ist einfach immer wieder faszinierend und schweißt einen als Team mit dem Pferd zusammen. Es muss nicht immer auf Zeit und Geschwindigkeit sein, hauptsache man ist draußen in der Natur unterwegs!

Coronamüde

Mein letzter Blogeintrag ist schon ein bisschen her. Mir fehlt schlichtweg die Motivation für einen neuen Text. Nicht, dass ich nicht spannende Bücher habe, über die ich eine Rezension schreiben könnte, aber ich habe einfach keine Lust. Und Ausflugstipps mag ich und kann ich tatsächlich gerade nicht formulieren. Man macht ja nichts. Einfach nichts. Ich bin coronamüde.

Die von Corona geprägte Zeit geht jetzt ins zweite Jahr. Was anfangs noch ein mehr an Freizeit bedeutet hat, ist im Laufe diesen Jahres immer enger geworden. Man trifft weniger Menschen, manche gar nicht mehr. Einige Freunde habe ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen, mit anderen kann man noch gelegentlich mit dem Hund spazieren gehen. Aber je weiter sie weg wohnen, desto größer ist in diesem Jahr auch wirklich die Entfernung geworden. Besuche sind schwierig bis unmöglich geworden.

Und es ist müßig geworden zu schreiben, dass man solche Dinge wie Essen gehen, Kino, Treffen von mehreren Freunden gemeinsam (was war noch mal eine Party?), dass man all diese Dinge vermisst. Es ist redundant, das zu schreiben, denn jeder, der diesen Text lesen wird, weiß das bereits und jedem von uns geht es so.

Und ich habe das Gefühl, das die Grenzen immer enger geworden sind. Fast ein dreiviertel Jahr lang habe ich es geschafft, trotz der Coronabeschränkungen zu reisen. Wenigstens in Deutschland mit dem Wohnmobil einfach ein paar Tage raus. Auch das geht jetzt nicht mehr. Inzwischen mache ich Witze darüber, dass ich meine Hunde verleihen könnte, wenn jemand nach 21 Uhr aus dem Haus möchte und keinen Hund hat. Wir haben Ausgangssperre.

Ich möchte dabei gar nicht diskutieren, was wirklich gefährlich ist oder nicht. Ich möchte durchaus mich und meine Lieben vor einer Erkrankung schützen. Aber ich möchte mein Leben auch nicht damit verbringen wie ein Kaninchen auf die Schlange zu starren bis ich gefressen werde.

Zumal die aktuelle Coronapolitik einen nicht unbedingt glauben lässt, dass die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung einer Pandemie taugen. Allein der gesunde Menschenverstand reicht aus, zu begreifen, dass beispielsweise Wohnmobilreisen oder die Selbstversorgung in einer Ferienwohnung dermaßen kontaktarm sind, das es nicht nötig wäre, diese zu verbieten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Mir mangelt es auch an Verständnis für Ausgangssperren. Wer sich wirklich mit mehreren Menschen abends zum Feiern treffen will, findet dafür immer eine Möglichkeit. Also treffen sich die Menschen im illegalen Raum und der wird wahrscheinlich räumlich enger sein als der legale. In einem Raum oder einer Wohnung wird das Risiko sich mit Corona zu infizieren ungleich höher sein als im öffentlichen Raum wie in einem Park.

Mit dem Zweifel an manchen Maßnahmen geht das immer geringer werdende Vertrauen in diejenigen, die eigentlich zumindest dafür gewählt wurden, für sich für das Wohl des Volkes einzusetzen, einher. Ebenso müßig wie das Jammern über die inzwischen immer weiter eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten ist es sicherlich, sich über die Selbstbereicherung einiger Politiker aufzuregen. Aber dennoch: es ist schlichtweg dumm und morallos und spielt leider immer wieder denjenigen rechten Rattenfängern in die Hände, die Menschen in ihrer Politikverdrossenheit eingefangen.

Die Hilflosigkeit in Sachen neuer Lockdown, schärferer Lockdown, Öffnen bestimmter Einzelhandelsbereiche, Schließen anderer Bereiche, usw. lässt Vertrauen und Verständnis quasi im Stundentakt sinken. Man denke nur an den geöffneten Gartenmarkt und den geschlossenen Baumarkt, an den Dauerlockdown, der trotz steigernder Zahlen mit einem verlängerten Lockdown bekämpft werden soll …

Man darf sich auch fragen. wieso in manchen Branchen völlig uneingeschränkt (und in der Regel übrigens maskenfrei und ungetestet) gearbeitet wird, während sich andere im Dauerlockdown befinden.

Überhaupt sei nach einem Jahr Pandemie jeder froh, der einen gesicherten Arbeitsplatz hat und sich nicht irgendwo im Bereich Selbständigkeit oder Kunst und Kultur bewegt, denn dann hat er vielleicht noch ein Auskommen. Alle anderen leben von Ersparnissen oder direkt von dem, was sie von Freunden und Verwandten eventuell noch leihen können. In manchen Branchen gibt es noch staatliche Hilfen, bei wieder anderen kommen sie stockend oder in so geringen Summen an, dass man keine hellseherischen Fähigkeiten braucht, um zu sehen, dass diese Menschen mindestens in die Alltagsarmut taumeln. Von den konkreten Auswirkungen auf unsere Kulturlandschaft mal ganz abgesehen.

Natürlich habe ich bisher nur über das geschrieben, was jeden von uns im Moment täglich aufregt. Eigentlich will man schon gar nicht mehr über diese Dinge reden und dennoch beschäftigt es einen ständig, betrifft unsere Gespräche und unser doch recht eng gewordenes Leben. Und weil man auch bei eigentlich ganz guter Psychogesundheit inzwischen einfach mal genug haben kann, kann ich gerade nicht über tolle Erlebnisse berichten. Wer aus meinem Leserkreis jetzt Lust hat, selbst etwas zu diesem oder einem viel schöneren Thema zu schreiben, darf mir gerne eine Mail schreiben. Unter Kontakte ist meine E-Mailadresse. Wer etwas schreiben möchte, was auf dem Blog veröffentlicht werden kann darf oder soll ist gerne dazu aufgefordert.