Ich backe nur teilweise vegan, weil mir die glutenfreien Teige dann schnell zu trocken werden. Aber bei diesem Rezept habe ich statt des glutenfreien Mehls Dinkelmehl verwendet und der Kuchen wird echt lecker!
Zutaten: 300 g Dinkelmehl (Type 630 oder 1050) 150 g Apfelmus 120 g Rohrzucker 80 ml Rapsöl 200 ml Hafermilch 1 Pck. Weinstein Backpulver 1 Prise Salz 2 Äpfel
Ich heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor, weil der Kuchen mit Umluft zu schnell austrocknet. Der Teig reicht ideal für eine 24er Springform, die natürlich gefettet werden muss. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen, in einer anderen Schüssel Apfelmus, Zucker, Öl und Pflanzenmilch (ich nehme Hafermilch) verrühren, dann die trockene Zutaten kurz unterrühren (nicht zu lange mixen). Einen geschälten Apfel klein würfeln und unter den Teig heben, den Teig in die Form füllen und einen Apfel in Spalten schneiden, oben auflegen und leicht andrücken. Ich vertrage Mandeln gut und mache noch Mandelplättchen darüber. 40–45 Minuten backen. Guten Appetit!
Geht schnell und schmeckt gut: der vegane Rührteig!
Muffins sind eine super Alternative zu Süßigkeiten (die ich tatsächlich gar nicht mehr esse bzw. essen kann) und deshalb backe ich gerne zwischendurch ein paar verträgliche Muffins. Diese hier funktionieren super vegan und glutenfrei. Wer möchte, kann natürlich den Zucker ersetzen. Ich mag diese Zuckeraustauschstoffe nicht so gern, deshalb nehme ich einfach dunklen Rohrzucker.
Zutaten:
300 g glutenfreie Mehlmischung von Schär
½ TL Weinstein Backpulver
120 g Rohrzucker
1 TL Vanillezucker (uns ist es auch ohne süß genug …)
60 g Kokosraspeln
250 ml Kokosmilch
1 mittelgroßer Apfel, mit Schale grob gerieben
Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker, und Kokosraspeln vermischen, Kokosmilch dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Geriebenen Apfel vorsichtig unterheben.
9 Muffinförmchen füllen, 30–35 Minuten backen.
Leckere Zwischenmahlzeit für den Heißhunger auf Süßes. Das Rezept reicht für 9 Muffins, einen musste ich gleich probieren 🙂
Ich habe für diesen Mürbeteig eine glutenfreie Mischung zusammengestellt, die herzhaft schmeckt und für mich gut verträglich ist. Wenn du empfindlich auf Buchweizen reagierst, ersetze das Buchweizenmehl durch Hirsemehl.
Die Füllung dickt auch ohne Ei an, wird aber nicht ganz so fest. Ich habe Stärke und Flohsamen einzeln angerührt und erst kurz vor dem Backen beide zur Hafersahne gegeben.
Glutenfreier Mürbeteig:
Zutaten (für eine 26 cm Quicheform):
100 g Reismehl
80 g Hirsemehl oder Buchweizenmehl
70 g Maisstärke oder Kartoffelstärke
½ TL Kräutersalz
½ TL Flohsamenschalenpulver (optional, für bessere Bindung)
100 g kalte vegane Margarine oder Pflanzenfett
3–4 EL kaltes Wasser
Mehle, Stärke, Salz und Flohsamenschalen in einer Schüssel mischen.
Margarine in Stücken zugeben und mit den Händen oder Knethaken zu einer krümeligen Masse verreiben.
Nach und nach Wasser einarbeiten, bis der Teig gerade so zusammenhält (er soll nicht klebrig sein).
Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie oder ein Bienenwachstuch wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Anschließend den Teig zwischen Backpapier ausrollen und in die Quicheform legen (oder direkt hineindrücken).
Den Boden bei 180 °C ca. 12–15 Min. vorbacken.
Ich habe für die Füllung einen kleinen Blumenkohl und ein Bund Mangold ausgewählt. Prinzipiell passt aber alles verträgliche Gemüse in eine Quiche.
Zutaten für die Füllung:
Blumenkohl (leicht vorgaren, z. B. 5 min dämpfen)
1 Bund Mangold (etwas anbraten und durchziehen lassen)
Hafersahne (ca. 200 ml)
2–3 EL Stärke (angerührt)
1 TL Flohsamenschalen (optional)
Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter nach Verträglichkeit
Ich habe den Blumenkohl in Röschen geteilt und ein paar Minuten vorgegart. Den Mangold putzen und leicht anbraten, mit Paprika würzen und durchziehen lassen. Stärke und Flohsamenschalen anrühren und mit der gewürzten Hafersahne vermischen und über das Gemüse geben. Wir haben noch veganen Reibekäse über die Quiche gestreut und das Ganze ca. 45 Min bei 180 °C gebacken.
Die Quiche mit der Hafersahne sieht schon ohne den Käse super lecker aus!
Ich probiere ja gerade aus, ob mir die glutenfreie Ernährung gesundheitliche Verbesserungen bringt, weshalb ich dieses Mal mit dem glutenfreien Mehl von Schär backe. Manchmal probiere ich auch eigenen Mischungen, aber hier habe ich ein fertiges Mehl verwendet. Wenn du Dinkel verträgst, kannst du den Kuchen auch mit Dinkelmehl backen.
Das Rezept ist super einfach und schnell zu backen. Du kannst Teile der Kokosmilch durch die leichtere Variante von Milchersatz auf Kokosbasis ersetzen. Ich mache das gerne, denn die kleinen Packungen reiner Kokosmilch enthalten oft nur 200 ml.
Zutaten:
300g Schär Mix Mehl für Kuchen und Kekse (Maisstärke, Maismehl, Reismehl, Linsenmehl, modifizierte Tapiokastärke, Verdickungsmittel: Guarkernmehl)
1½ TL Weinstein Backpulver
150 g Rohrzucker
6 EL Kokosraspeln
1 TL Vanillezucker
300 ml Kokosmilch
Trockene Zutaten mischen, dann Kokosmilch hinzufügen und gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und bei 175°C etwa 45 Minuten backen. Kuchen nach dem Backen kurz abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form nehmen.
Der schnelle Kokoskuchen bleibt etwa zwei Tage frisch.
Mangold haben wir im Sommer im Garten, weshalb wir den eigentlich in allen Variationen essen.
Zutaten (für 2 Portionen):
120 g Basmati-Reis
1 kleine weiße Zwiebel
1 rote Paprika
150–200 g frischer Mangold
150 ml Hafer-Sahne
1 TL Paprikapulver
1–2 EL Olivenöl oder Rapsöl
1 Prise Kräutersalz
1/2 TL Gemüsebrühe
Zubereitung:
Basmati-Reis gründlich waschen, dann mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 12–15 Minuten garen, bis das Wasser aufgesogen ist.
Währendessen das Gemüse vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Paprika entkernen und in Streifen oder kleine Stücke schneiden, Mangold waschen, grobe Stiele entfernen oder fein hacken, Blätter grob zerkleinern.
Zuerst dünste ich die Zwiebeln in Paprikapulver, gebe dann die Paprika und die klein geschnittenen Mangoldstiele dazu. Nach etwa 5 Minuten kommen die Blätter hinzu, die ich mit Gemüsebrühe bestreue und mit aufgelegtem Deckel garen lasse.
Wenn alles fertig ist, lösche ich das Gemüse mit Hafer-Sahne ab. Je nach Geschmack würze ich noch mit Paprika nach oder gebe ein paar Kräuter hinzu. Den heißen Reis auf Tellern anrichten und das Gemüse mit Sauce darübergeben.
Die Gemüsepfanne mit Reis ist sommerlich leicht und histaminarm.
Lust auf Ofengemüse mit Dip? Ideal finde ich diesen schnell gemachten, histaminarmen, veganen und laktosefreien Gurken-Kokos-Dip. Er passt auch super zu Rohkost oder Salat und schmeckt ähnlich wie Tzatziki. Wer es verträgt kann den typischen Knoblauch hinzufügen, geschmacklich ist der aber nicht nötig und oft schwer bekömmlich.
Zutaten:
3 EL Kokosjoghurt
2–3 EL fein geraspelte Salatgurke (ohne Schale, gut verträglich)
1 Prise Gewürzsalz
1 EL Olivenöl
Je nach Geschmack noch ein paar frische Kräuter wie Dill oder Petersilie dazu.
Die geraspelte Gurke etwas ausdrücken, dann mit dem Joghurt verrühren. Guten Appetit!
Besonders lecker mit Gurken aus dem eigenen Garten: Selbstgemachter Dip für Gemüse und Salat.
Die Auswahl an Nachtisch ist ja leider nicht so groß, wenn man tierische Produkte meiden möchte und sich gleichzeitig histaminarm ernähren muss. Gekaufte Produkte enthalten mir zu viele Zusatzstoffe.
Dieses Reis-Dessert ist schnell gemacht und schmeckt wie Grießpudding.
Zutaten (für 1 Portion):
2 EL Reisflocken
150 ml Reismilch
1 TL Reissirup
2 EL gedünstete Birne
1 TL Kokosöl
Zubereitung:
Birne schälen, in Stücke schneiden und dünsten.
Reismilch mit Reisflocken in einem Topf bei schwacher Hitze 3-5 Minuten sanft köcheln lassen, bis ein dicklicher Brei entsteht.
Etwas abkühlen lassen.
Alles zusammen mit Vanille und Reissirup cremig verrühren. Ich nutze einen kleinen Mixer oder Pürierstab, dann wird die Konsistenz richtig cremig.
Im Kühlschrank leicht durchziehen lassen und pur genießen oder mit Obst wie Blaubeeren servieren.
Sieht aus wie Grießpudding und schmeckt ganz ähnlich – sehr lecker!
Was geht immer? Ein Smoothie! Ob als Ersatz für eine Mahlzeit, leckere Erfrischung oder nach einem Zahnarzttermin, wenn das kauen nicht so gut geht. Bei letzterem lasse ich allerdings die Hanfsamen und die Kürbiskerne weg, weil ich dann keine kleinen Stückchen im Getränk haben möchte. So ersetzt der gemixte Salat auch mal ein Abendbrot. 😉
Sieht auch vor dem Mixen ganz lecker aus!
Zutaten:
1 Handvoll Feldsalat
½ kleine Zucchini (roh, gewaschen, mit Schale)
1 Handvoll Blaubeeren (frisch oder TK)
150–250 ml Hafermilch
1 EL Hanfsamen
1 EL Kürbiskerne
Guten Appetit! Oder sollte ich lieber Prost sagen?
Ich möchte abends nicht mehr warm essen und manchmal habe ich einfach keine Lust auf einen Salat: Dann muss ein Smoothie her.
Dieser Smoothie ersetzt ein Abendbrot: Eine Mischung aus Gemüse und Obst plus Mandelmus für die Cremigkeit, Mineralstoffe und leicht süße Nussigkeit sowie Hanfsamen für Proteine und gesunde Fette.
Mein neues Spielzeug: Der Vita Power von Bosch hat 1800 Watt.
Mögt ihr auch so gerne Spargel? Ich liebe ihn, am besten einfach mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln. Deshalb habe ich hier eine histaminarme, vegane Variante der Sauce Hollandaise für euch.
Zutaten:
2 EL vegane Margarine
2 EL Dinkelmehl
200 ml Reismilch oder Hafermilch
100 ml Gemüsebrühe (ohne Hefeextrakt, Sellerie etc.)
1 Prise Kräutersalz
1 EL weißes Mandelmus (nach Geschmack, wird cremiger)
Schmilz die Margarine in einem kleinen Topf und rühre das Mehl ein. Unter ständigem Rühren etwas anschwitzen und dann die Gemüsebrühe und Hafermilch einrühren. Köcheln lassen bis die Soße angedickt ist (Rühren nicht vergessen) und je nach Geschmack würzen. Mir reichen das Kräutersalz und eventuell etwas Mandelmus.