Produkttest: Reise-Hundenapf Denali vom Krämer

Am Wochenende war ich mal wieder etwas länger unterwegs, sodass ich endlich mal den Reise-Hundenapf von Krämer nutzen konnte. Das ist ein weicher faltbarer Napf, den man ganz praktisch zusammenfalten kann.

Gut mitnehmen kann man die Näpfe auf jeden Fall! (copyright ww.krämer.de)

Der Napf besteht aus zwei Näpfen, die miteinander verbunden sind. Als ich den Napf zum testen bekommen habe, habe ich mich gefragt, wie das mit dem Befüllen funktioniert, da man die Näpfe leider nicht trennen kann.

Ich habe das dann gleich im heimischen Büro getestet und festgestellt, dass man die sehr weichen und wabbeligen Näpfe quasi nicht mehr transportieren kann, wenn in einem Napf Wasser ist. Das ist etwas nervig.

Erster Test im Büro. Den Hunden gefällts.

Unterwegs lassen sich die Näpfe gut transportieren. Da man sie mit dem Reißverschluss wieder verschließen kann, hat man auch weder Wasser noch Futterreste in der Tasche. Aber da ich meine Hunde nur zu Hause füttere, wäre für mich ein einzelner Napf oder einer, den man trennen kann, praktischer gewesen.

Weil er so klein und leicht ist, werde ich ihn aber trotzdem gern mal mitnehmen, wenn ich mit Pferde oder Fahrrad unterwegs bin.

Den Napf Denali gibt es für € 22,90 bei www.kraemer.de

Aktualisierung vom Mai 2022:

Ich habe die Näpfe inzwischen einfach voneinander getrennt, so haben wir zwei weiche, zusammenfaltbare Reisenäpfe, die wir meist für Wasser vor dem Wohnmobil nutzen.

Praktisch finde ich, dass man sie leicht verstauen kann. Aber sie sind natürlich auch so weich, dass sie schnell umkippen und auslaufen. Für unterwegs nehme ich sie deshalb selten mit, wenn mir da das Wasser beim Wandern gleich wieder ausläuft, habe ich vielleicht nicht genug Reserve dabei. Da nehme ich lieber einen schmalen stabileren Napf.

Fazit: Praktisch zum Reisen, weil leicht verstaubar, aber man muss die Näpfe auseinanderschneiden, weil sie sich sonst nicht mit Wasser oder Futter drin hochheben lassen.

Ausflugstipp: Ostfriesland mit dem Wohnmobil – Leer

Mit den warmen Temperaturen und dem Sonnenschein steigt bei mir die Sehnsucht nach Ausflügen und Reisen. Ich kann es kaum erwarten wieder mit dem Wohnmobil loszuziehen und habe deshalb einen zugegebenermaßen schon ein paar Wochen alten Ausflugstipp für euch.

Typisch Leer!

Mitten in Ostfriesland, genauer gesagt dort wo die Leda in die Ems mündet, liegt Leer. Die Kleinstadt mit heute knapp 35.000 Einwohnern kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon etwa 2900 vor Christi soll das heutige Gebiet an der Leda besiedelt worden sein und unter der Besetzung Napoleons gehörte Leer zunächst zu Holland und später sogar zu Frankreich. Bekannt ist Leer für seine Altstadt, fast 600 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Auch wenn man man gerade nicht in den Teestuben und Restaurants verweilen kann, lohnen sich ein Altstadtbummel und ein Spaziergang zum Museumshafen.

Ich werde sicher nochmal vorbei schauen, wenn der Lockdown endlich vorbei ist!

Die gesamte Altstadt ist sehenwert.
Erfinderisch: Hier gibt es alles vom Buch bis zum Glühwein.

Buchtipp: Hope Street von Campino/ Die Toten Hosen

Ich lese ja nicht nur Pferde- und Hundebücher und so habe ich mich gefreut, dass Campino, der Sänger einer meiner Lieblingsbands Die Toten Hosen, ein Buch veröffentlicht hat. „Hope Street: Wie ich einmal englischer Meister wurde“ erschien im Oktober 2020 bei Piper.

Campino mag nicht nur Punk, sondern auch Fußball. Ausführlich beschreibt er in seinem Buch, wie er Fan des FC Liverpool wurde und die Spiele seines Clubs besucht. Ich bin selbst kein Fußballfan und konnte deshalb mit weiten Teilen des Buches nicht viel anfangen. Lesenswert waren eigentlich nur die Teile, in denen Campino seine Familiengeschichte schildert. Fühlte er sich doch früh auch zu dem Herkunftsland seiner Mutter hingezogen und besitzt mittlerweise die doppelte Staatsbürgerschaft für England und Deutschland. Campinos Text liest sich, als wenn er seine Anekdoten am Tresen bei einem Bier erzählt, kurzweilig, aber nicht besonders anspruchsvoll.

Campino: Hope Street. Wie ich einmal deutscher Meister wurde. Piper, 2020. ISBN 978-3492070508

Wer gerne mehr über die Toten Hosen lesen möchte, dem würde ich eher das Buch von Phillipo Oemke „Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm“ ans Herz legen.

Phillipp Oehmke: Die Toten Hosen. Am Anfang war der Lärm. Rowohlt, 2015. ISBN 978-3499630033

Ausflugstipp: Wandern mit Hund in den Bramscher Gehn

Nein, ich war heute noch nicht wandern. Es liegt so viel Schnee, dass ich heute morgen das Gefühl hatte ich sei in Baden-Württemberg. Wir haben dort am Hang auf knapp 500 Meter Höhe gewohnt und waren recht schneesicher, das heißt, bei uns lag viel Schnee während es im Tal alles noch gut befahrbar war. Auch Easy konnte sich gut daran erinnern und wollte heute partout nicht in den Garten – wie auch? Bei einer Größe von 30 Zentimetern kann sie nur durch den Schnee hüpfen und versinkt dann in den Schneewehen … Ich habe sie heute morgen dann praktisch zu den Bäumen auf dem Spazierweg getragen. Dabei wurden wir vom fröhlich hüpfenden und bellenden Paul umkreist, ein pubertierender Hund im ersten Schnee, juhu!

Verschneiter Wald ist immer schön!

Vor ein paar Wochen hatten wir im Osnabrücker Land schon ein bisschen Schnee und sind zum Wandern in den Bramscher Gehn gefahren. In meinem Wanderführer stand nämlich, dass es dort auch bei Regenwetter wegen der Sandwege gut zu laufen sei. Ehrlich gesagt habe ich mich schon ein wenig gewundert, so sandig hatte ich das gar nicht in Erinnerung. Ich bin in der Ecke früher ein paarmal ausgeritten, der inzwischen leider verstorbene Shagya Araber eines Freundes war dort untergestellt.

Hinter mir ist eine Wiese, die ich noch als Pferdeweide kenne. Dort gab es immer unzählige Bremsen …!

Ausgangspunkt der Terra Vita Wanderung war der Parkplatz des Friedwaldes, weshalb das erste Wegstück asphaltiert ist. Also hier war es dann trocken. Der Rest des Wages war matschig, sehr matschig sogar und auch dort, wo ein bisschen Sand lag, war wirklich alles schlammig. Die Wege waren schön, teilweise wirklich idyllisch und entlang dichter Schonungen (und sehr wildreich), aber vor allem die kleine Easy hatte echt Mühe überhaupt zu laufen, so hoch türmten sich Schneematsch und Schlamm.

Ich würde den Bramscher Gehn deshalb nicht bei nassem Wetter empfehlen. Wartet lieber, bis es trockener ist, dann ist das wirklich eine schöne Ecke! Der Bramscher Gehn liegt zwischen Ueffeln und Bramsche und ist eine Aufwölbung, die in der Jurazeit entstanden ist.

An den vielen kleinen Bächen sieht man schon, dass es hier recht feucht ist.