Produkttest Croozer Dog Bruuno

Ich hatte euch ja versprochen, dass der Croozer Dog Bruuno weiter getestet wird. Da ich im Moment wenig Fahrrad fahre, steigt jetzt Pauls Bruder Finlay in den Hänger. Zur Zeit macht er gerade Urlaub und nutzt den Hundeanhänger beim Radwandern mit seiner Familie. Wir werden erfahren, wie sich der Hänger beim Transport und auf der Langstrecke bewährt.

Finlay ist ein erfahrener Beifahrer, bisher war er viel mit einem Trixie-Hundeanhänger unterwegs. Ich bin gespannt, wie es ihm im Croozer Dog Bruuno ergeht.

Sommerhitze

Wie habt ihr die letzten heißen Tage überstanden? Bei uns waren ja über 30 Grad angekündigt, also haben wir das Wohnmobil genommen und sind an die Nordsee gefahren: einen Tag nach Dangast, wo es einfach nicht so heiß ist!

Ein Schattenplatz!
Lieblingsplatz: Blick vom Alten Kurhaus ins Watt!
Mit dem Lieblingsbruder unterwegs!
Irgendwann war sogar Wasser da!
Was für ein schöner Tag!

Paul und Lotta

Zu den Bildern vom Shooting in Hooksiel gehören auch noch ein paar Lauffotos von Paul und Lotta, die ich unbedingt haben wollte. Der Paul sieht einfach unglaublich elegant aus, wenn er Gas gibt oder was meint ihr?

Alle Fotos wieder von https://www.jessica-quatmann.de/

Pauls Freundin Lotta stammt übrigens aus der Zucht von Familie Wagemann: https://www.golden-retriever-wagemann.de/ Lotta sieht aus wie ihre Mutter Sannie!

Mein absolutes Lieblingsbild!
Die beiden Quatschköpfe! Wer ist schneller?
Er kann nicht anders – Paul muss zum spielerischen Angriff übergehen.
Hier fixiert Lotta einen kleinen Stock, zum Glück keine Möwen in Sicht!

Collie Paul

Mein Amerikanischer Colliebub Paul ist nun gute zwei Jahre alt und hat sich zu einem stattlichen Rüden entwickelt. Für meinen Geschmack hätte er zwar etwas kleiner bleiben können, aber mit seinen 72 Zentimetern ist er tatsächlich so groß geworden wie sein Vater.

Letzten Monat hatten wir ein tolles Fotoshooting an der Nordsee in einem meiner Lieblingsorte, am Strand von Hooksiel. Jessica Quatmann hat den Termin wunderbar locker und angenehm gestaltet – bei Tierfotografie keine Selbstverständlichkeit – und absolut bezaubernde Fotos geschaffen.

https://www.jessica-quatmann.de/

Produkttest: Wolters Hundejacke

Ich hatte euch ja schon berichtet, dass der Paul fleißig ist: Der junge Collie geht nicht nur zum Longieren, sondern wird auch zum Mantrailer ausgebildet. Da er während des Trainings immer wieder längere Zeit im Auto verbringt, habe ich mich nach einer Hundejacke für ihn umgeguckt. Sie sollte leicht und wasserabweisend sein, sodass wir sie auch mal bei Regen überwerfen können. Zu diesem Zweck haben wir jetzt ein Modell von Wolters zum Testen bekommen.

Die Anprobe ist zu aller Zufriedenheit verlaufen.

Die Outdoorjacke Modern Classic ist leicht, knistert aber nicht – ein absoluter Vorteil bei dem sensiblen Collie, der somit kein Problem beim Anziehen des Mantels hatte. Gut gefallen hat mir auch der große Durchlass für die Leine im Rückenbereich, sodass wir problemlos am Geschirr anleinen können. Der Bauchlatz lässt sich gut schließen, allerdings muss man die Klettverschlüsse recht genau treffen – sonst wird es schief oder man klemmt lange Colliehaare mit ein. Er liegt eng an, da er mit Gummis versehen ist. Das gefällt mir sehr gut, so tritt der Hund auch im Auto nicht versehentlich in einen hängenden Bauchlatz. Meiner kleinen Easy ist sowas mit einer ihrer Jacken wirklich schon passiert …

Die olivfarbene Jacke passt prima zu dem aktiven Hund und Paul fühlt sich wohl mit dem Mantel. Wie er sich im Alltag bewährt, werdet ihr demnächst lesen!

Teil 3: Fahrradanhänger für den Hund – Croozer Dog Bruuno im Alltagstest

Seit ein paar Wochen habe ich den Croozer Hundeanhänger für meinen Collie Paul. Das Einsteigen war für den jungen Hund, der bereits Fahrradanhänger kannte, kein Problem. Beim Fahren hingegen stand er zwar ruhig, aber er hat immer wieder länger gebellt – bei ihm ein Zeichen, dass er sich unsicher fühlt.

Ich habe deshalb den Anhänger dauerhaft am Fahrrad gelassen, damit Paul sich an das Fahrgeräusch gewöhnen kann, auch wenn er neben dem Rad läuft. Ganz nebenbei habe ich mich dadurch im Alltag gut an die Ausmaße des Croozer Dog Bruuno gewöhnen können. Und Paul stört der hinter ihm fahrende Hänger inzwischen nicht mehr – im Hänger selbst bellt er nur noch kurz nach dem Einsteigen.

Wir nutzen den Hundehänger von Croozer jetzt dauerhaft im Alltag.

Bisher sind wir nur kurze Strecken gefahren in denen wir zwischen Ein- und Aussteigen gewechselt haben, um Paul Gelegenheit zu geben, sich zwischendurch auszutoben. In Zukunft werden wir anfangen längere Strecken im Hänger zurückzulegen, damit er sich im Hänger kein Erregungsbellen angewöhnt – immer in Erwartung des nächsten Freilaufs.

Ich bin gespannt, ob Paul dann noch ruhiger wird in seinem Croozer Dog Bruuno, der mir vom Handling inzwischen super gut gefällt. Der große schmale Hund hat ausreichend Platz, der Hänger lässt sich gut und sicher ziehen. Lediglich die geringe Bodenfreiheit ist manchmal etwas störend. Allein die Schleifgeräusche, die entstehen, wenn man über höheres Gras fährt, verunsichern den sensiblen Hund manchmal.

Ich werde euch berichten, wie es uns nach diesem positiven Zwischenfazit weiter ergeht.

Teil 2: Croozer Dog Bruuno Fahrradanhänger für den Hund, der Test geht weiter …

Da wir im Urlaub ohne Fahrradanhänger unterwegs waren – wir sind viel gewandert und nicht Fahrrad gefahren -, stand der Croozer Dog Bruuno ungenutzt zuhause in der Garage. Umso gespannter war ich, wie Paul nach dem Urlaub in den neuen Hänger steigt.

Zunächst einmal muss ich lobend erwähnen, dass das An- und Abkuppeln des Hängers wirklich unkompliziert ist. Mir fehlt es ja leider an handwerklicher Begabung und ich hatte dementsprechend etwas Sorge, ob ich den Hundeanhänger problemlos abhängen und bei Bedarf wieder anhängen kann. Aber das ist wirklich kein Problem: Die Kupplung wird mit einem Schloss gesichert und das Sicherungsseil lässt sich über einen Riegel entfernen. Das System ist leichtgängig und wirkt stabil.

Nachdem ich den Croozer also aus der Urlaubspause geholt und am Fahrrad befestigt hatte, stand zunächst das Einsteigen auf dem Übungsprogramm. Dass wir das vor dem Urlaub gut geübt hatten, verdeutlicht dieses Video:

Kaum fliegt das Leckerli, sitzt der Hund auch schon im Hänger!

Da das problemlos war, bin ich mit Paul direkt los, um eine kurze Strecke zu fahren. Leider bellt er in dem neuen Hänger noch aufgeregt. Daran merkt man, dass er sich an das neue Fahrgefühl erst noch gewöhnen muss. Er steht zwar ruhig, aber er bellt immer wieder.

Eigentlich steht er ruhig, aber er bellt …

Also habe ich nur kurze Strecken geübt und ihn, wenn er entspannt war, immer wieder ein Stück nebenher laufen lassen.

Das Nebenherlaufen entspannt den Paul – und gleichzeitig gewöhnt er sich an das Fahrgeräusch des neuen Hängers. Was Geräusche angeht ist er nämlich ein typischer Collie, Neues findet er aufregend!

Mit den kurzen Gewöhnungsfahrten klappt es ganz gut, Paul steigt routiniert ein und aus und wird auch unterwegs ruhiger. Wenn er entspannt ist, beende ich den Ausflug oder gehe noch ein bisschen spazieren.

Wenn das kein gutes Zeichen ist: Wenn ich das Fahrrad abschließe, bleibt der Paul einfach im offenen Hänger sitzen.

Die Probefahrt nach dem Urlaub hat deutlich gemacht, dass man bei so sensiblen Hund wie dem Collie Paul wirklich jeden Hundanhänger in Ruhe trainieren muss. Ich habe den Verdacht, dass das neue Fahrgeräusch den Hund verunsichert. Collies sind geräuschsensibel – so auch der Paul. Ich kenne das vom Fahrradfahren, mein eines Rad hat eine für ihn „komisch“ klingende Vorderradbremse, die er auch wochenlang anbellen musste. Da helfen nur Ruhe und Geduld und natürlich Ablenkung mit Leckerlis …

In den nächsten Tagen habe ich den Hänger öfter am Rad hinterherlaufen lassen, während Paul mitgelaufen ist. Das hat ihn viel ruhiger gemacht, sodass ich gestern ein letztes Stück völlig bellfrei im Hänger nach Hause fahren konnte!

Ganz nebenbei habe ich übrigens das Fahrgefühl mit dem Hänger weiter getestet. Ich bin viele enge Kurven gefahren, Gehwege rauf- und runter und durch Baustellen genauso wie über unebene Wege. Dabei hat der Croozer eine gute Figur gemacht. Er liegt viel besser auf der Straße, läuft viel ruhiger als der alte Trixiehänger. Auch wenn er wirklich eine beeindruckende Größe hinter dem sportlichen Rad hat, er lässt sich super ziehen!

Mantrailing mit Collie – der Paul trailt …

Mein Langhaarcollie Paul hat letztes Jahr mit Zielobjektsuche angefangen und hatte dabei echt Spaß an der Nasenarbeit. So sind wir dazu gekommen, es einmal mit Mantrailing zu probieren. Leider gab es nach den ersten beiden Versuchen eine lange Lockdown-Pause, aber inzwischen geht es weiter. Hier eine kurze Impression vom zweiten Training.

Dank an Alex von MantrailingbyAlex!

Ausflugstipp: Mit dem Wohnmobil an der Ostdüne in Hooksiel – Collie Paul am Meer

Hooksiel gefällt mir vor allem wegen dem großen Hundestrand. Man hat Platz genug und wenn man tagsüber in der Saison den Hund nicht frei laufen lassen darf, dann stehen zwei eingezäunte Freiläufe zur Verfügung.

Mit dem Wohnmobil stehe ich gerne direkt am Meer: Der Stellplatz an der Ostdüne liegt ideal und verfügt über wirklich saubere Sanitäranlagen. Ich stehe ja oft auch autark und bin nicht auf die Versorgung angewiesen, aber wenn man mal duschen möchte, ist so ein Campingplatz praktisch!

Fotos aus Hooksiel gibt es auf meinem Blog eigentlich schon genug, deshalb hier nur ein paar neue Paulfotos. So langsam wird er erwachsen …

Morgens früh und abends ist es am Hundestrand schön leer. Da können die Hunde auch mal flitzen …
Wasser ist halt selten da.
Dann nehmen wir einfach ein Blütenmeer.
Nur als Beweis: Ich habe einen Wassercollie!

Ausflugstipp: Ostfriesland mit dem Wohnmobil – Leer

Mit den warmen Temperaturen und dem Sonnenschein steigt bei mir die Sehnsucht nach Ausflügen und Reisen. Ich kann es kaum erwarten wieder mit dem Wohnmobil loszuziehen und habe deshalb einen zugegebenermaßen schon ein paar Wochen alten Ausflugstipp für euch.

Typisch Leer!

Mitten in Ostfriesland, genauer gesagt dort wo die Leda in die Ems mündet, liegt Leer. Die Kleinstadt mit heute knapp 35.000 Einwohnern kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon etwa 2900 vor Christi soll das heutige Gebiet an der Leda besiedelt worden sein und unter der Besetzung Napoleons gehörte Leer zunächst zu Holland und später sogar zu Frankreich. Bekannt ist Leer für seine Altstadt, fast 600 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Auch wenn man man gerade nicht in den Teestuben und Restaurants verweilen kann, lohnen sich ein Altstadtbummel und ein Spaziergang zum Museumshafen.

Ich werde sicher nochmal vorbei schauen, wenn der Lockdown endlich vorbei ist!

Die gesamte Altstadt ist sehenwert.
Erfinderisch: Hier gibt es alles vom Buch bis zum Glühwein.