Paul und Lotta

Zu den Bildern vom Shooting in Hooksiel gehören auch noch ein paar Lauffotos von Paul und Lotta, die ich unbedingt haben wollte. Der Paul sieht einfach unglaublich elegant aus, wenn er Gas gibt oder was meint ihr?

Alle Fotos wieder von https://www.jessica-quatmann.de/

Pauls Freundin Lotta stammt übrigens aus der Zucht von Familie Wagemann: https://www.golden-retriever-wagemann.de/ Lotta sieht aus wie ihre Mutter Sannie!

Mein absolutes Lieblingsbild!
Die beiden Quatschköpfe! Wer ist schneller?
Er kann nicht anders – Paul muss zum spielerischen Angriff übergehen.
Hier fixiert Lotta einen kleinen Stock, zum Glück keine Möwen in Sicht!

Ausflugstipp: Emsland

Habt ihr schon unsere Wohnmobiltouren vermisst? Ich auf alle Fälle! Der kleine Kastenwagen stand für meinen Geschmack viel zu viel rum, also musste ich unbedingt los. Nachdem wir beim letzten Mal in meiner „alten Heimat“ Ostwestfalen waren, haben wir uns dieses Mal ins Emsland aufgemacht. Die Familie meiner Mutter kommt hier her und ich war natürlich als Kind ebenfalls oft auf Verwandtenbesuch. Damals habe ich vor allem die Tiere auf dem Hof der Verwandtschaft geliebt, heute wollte ich mir mal die Städte etwas genauer ansehen.

Papenburg wird als das Venedig des Norden bezeichnet, sodass wir uns die zweitgrößte Stadt des Emslands für unseren Wochenendtrip ausgesucht haben.

Vor allem rund um den Hauptkanal gibt es viele kleine Geschäfte, erfreuliche Abwechslung zu den in anderen Städten üblichen Ketten. Teilweise waren an diesem Wochenende auch kleine Stände mit Kunsthandwerk oder Kinderhüpfburgen aufgebaut – für uns was zu shoppen und für die Hunde eine ganze Menge Trainingsmöglichkeiten …

Am Hauptkanal liegt die Einkaufsmeile mit netten Cafes und Restaurants.
Mir hat die beschauliche Innenstadt mit den kleinen Brücken und den historischen Schiffen sehr gut gefallen.
Idyllisch: der Papenburger Sielkanal.
Der ehemalige Hafenkran blieb an den Kulturhallen an der alten Werft als Denkmal erhalten.
Die 1888 erbaute Meyers Mühle ist eine typische Holländer Windmühle.
Pause am Wohnmobil: Kaffee und Kuchen für die Menschen.

Übernachten wollten wir außerhalb der Stadt. Leider war der von uns geplante Stellplatz an der Ems in Haren komplett überfüllt, sodass wir erstmal weiter gefahren sind und an einem Picknickplatz Rast gemacht haben. Die Ems war auch hier idyllisch, aber für meinen Geschmack standen wir einfach zu dicht an der Straße. Fündig geworden sind wir dann etwas weiter südlich, wo wir am Waldrand stehen konnten.

Die übervollen Stellplätze sind inzwischen wirklich öfter ein Manko bei diesen Ausflügen. Es wird schwieriger irgendwo spontan zu übernachten, weil oft alle Plätze besetzt sind. Die Suche nach autark möglichen Freistehplätzen wird gleichzeitig auch nicht leichter. Ich bin gespannt, wie sich dieser Trand entwickelt und überlege ernsthaft für den Sommerurlaub (Hauptsaison!) Campingplätze vorzubuchen.

Auch hier war die Ems in der Nähe, aber Paul hat der Wald mit den Buddellöchern besser gefallen!

Collie Paul

Mein Amerikanischer Colliebub Paul ist nun gute zwei Jahre alt und hat sich zu einem stattlichen Rüden entwickelt. Für meinen Geschmack hätte er zwar etwas kleiner bleiben können, aber mit seinen 72 Zentimetern ist er tatsächlich so groß geworden wie sein Vater.

Letzten Monat hatten wir ein tolles Fotoshooting an der Nordsee in einem meiner Lieblingsorte, am Strand von Hooksiel. Jessica Quatmann hat den Termin wunderbar locker und angenehm gestaltet – bei Tierfotografie keine Selbstverständlichkeit – und absolut bezaubernde Fotos geschaffen.

https://www.jessica-quatmann.de/

Ausflugstipp: Externsteine

Während wir auf die Ankunft des kleines Dakota gewartet haben, konnten wir natürlich nicht in die Osterferien fahren. Also haben wir ein paar Ausflüge in die Umgebung gemacht.

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich gebürtig aus Ostwestfalen komme. Es lag also nahe, mir auch mal meine alte Heimat genauer anzusehen und zu den Externsteinen in der Nähe von Horn-Bad Meinberg zu fahren. Die etwa 40 Meter hohen Steine gehören wie der Hexenkessel bei Tecklenburg zum Teutoburger Wald.

Die Externsteine sind gut zu erreichen und auf dem riesigen Parkplatz ist auch problemlos Platz für Wohnmobile. Nur übernachten darf man hier nicht.
Die beeindruckende Felsformation hat etwas mystisches – kein Wunder, dass sich viele Geschichten um sie ranken.
Von den Felsen aus kann man auf die parkähnliche Landschaft blicken. Aber die Stufen haben es natürlich in sich.
Überall sitzen Menschen und genießen die Aussicht oder picknicken. Fast könnte man sich ein mittelalterliches Gelage vorstellen, bei dem Gaukler und Händler durch die Gruppen streifen.

Nach der Wanderung an den Externsteinen sind wir nioch nach Detmold gefahren. Die historische Altstadt liegt direkt am Fürstlichen Residenzschloss und hat uns ausgesprochen gut gefallen.

Der historische Stadtkern umfasst etwa 350 Baudenkmäler.

Übernachtet haben wir autark auf einem Waldparkplatz, weil ich morgens gerne noch zum Hermannsdenkmal wollte.

Der Anstieg hatte es in sich – beim nächsten Mal parke ich näher dran!
Beeindruckende Größe: Das Denkmal ist insgesamt 53,46 Meter hoch.

Das Hermannsdenkmal erinnert an die Schlacht im Teutoburger Wald. Es hat gigantische Ausmaße und soll Hermann den Cherusker ehren.

Dakota

Unser kleiner Ponyhengst ist nun bereits gute zwei Wochen alt und genießt die Sonne mit den anderen Fohlen auf der Weide. Ich finde, er wird jeden Tag hübscher und ich habe euch natürlich noch ein paar Fotos mitgebracht …

So anstrengend … nach der Weidezeit muss der Zwerg erstmal ruhen!
Wir üben schon ein Halfter anzuziehen.
So ein schickes Pony! Beide natürlich.
Dakota ist ausgesprochen neugierig und zutraulich.
Mama Canela ist tiefenentspannt.

Herzlich willkommen, kleiner Ponyhengst!

Eigentlich wollte ich euch heute nachmittag den nächsten Teil meiner Ausflugstipps beschreiben, aber nun gibt es etwas viel wichtigeres und aktuelleres: Es ist endlich da! Unser erstes Fohlen aus der Canela (v. Can Dance) von D’accord. Ich war ja schon etwas ungeduldig, Canela hat nämlich 1,5 Wochen übertragen – aber gut, es sollte wohl ein Osterhase werden. Aber schaut selbst, hier ist er, unser kleiner, bunter Ponyhengst! Er ist schon ganz neugierig und hat mich vorhin zur Begrüßung angewiehert und beschnuppert, er steht und trinkt, was will man mehr?

Ausflugstipp: Hexenpfad in Tecklenburg

Wir haben die Osterferien genutzt und ein paar Tagestouren und einen Kurztrip gemacht. Ihr dürft euch also auf ein paar Wandertipps freuen, die ich euch in den nächstenTagen online stellen werde.

Begonnen haben wir unsere Wanderung in Tecklenburg, einer Kleinstadt südwestlich von Osnabrück, die für Ihre Festspiele weit über die Region hinaus bekannt ist. Der Hexenpad, den wir uns ausgesucht hatten, beginnt mitten in der hübschen Innenstadt, deren Fachwerkhäuser alleine schon einen Besuch wert sind. Auf dem Marktplatz geht es los, aber die Hinweise waren nicht immer einfach zu entdecken.

Auf der Suche nach dem Ausgangspunkt für die Tour lassen sich schöne Fachwerkhäuser entdecken.
Gefunden! Der Startpunkt am Haus des Gastes.

Der Weg führt zunächst an der Tecklenburger Burg entlang, dort, wo auch die Festspiele stattfinden.

Schon an der Burg hat man leider Schwierigkeiten, die Wegehinweise zu entdecken. Viele Hinweise sind deutlich verwitterter als dieser hier – und irgendwo versteckt …

An der Hexenküche wird es dann kniffelig, der Weg führt weiter die Straße entlang, aber das sieht man tatsächlich nicht ohne weiteres … wir waren nicht die einzigen, die sich mühsam unterhalb der Hexenküche den Hang hinab und wieder hinaufgesucht haben, in der Hoffnung weitere Hinweise auf den Streckenverlauf zu finden.

Dieser Hinweis hat uns dazu veranlasst zu glauben, dass es irgendwo an der Hexenküche weiter gehen muss …
Um die Hexenküche ranken viele Geschichten. Hier sollen die Hexen ihre Zäubertränke gebraut haben aber auch der Teufel soll regelmäßiger Gast gewesen sein.
Typisch für den Tecklenburger Wald sind die Sandsteinformationen, die man auch an den Dörenter Klippen oder den Externsteinen findet.
Wie verhext: Lotta sucht den Weg!

In Wirklichkeit geht es die Straße entlang, am Aussichtspunkt vorbei und die Treppen hinab bis zum Rolandsgrab und dem Heidentempel. Nach etwa 5 Kilometern erreicht man die Altstadt wieder und kann sich für die Mühen (und die Umwege) selbst mit zahlreichen Leckereien belohnen – ich kann zumindest das Eis sehr empfehlen …

Wohnmobiltour nach Wilhelmshaven

Hier kommt nun endlich ein neuer Blogbeitrag! In diesem Winter waren wir selten unterwegs, es war oft nass und grau, da machen die Ausflüge mit dem Wohnmobil weniger Spaß. Aber nun kommt die Sonne wieder öfter hervor und wir haben einen Ausflug nach Wilhelmshaven gemacht.

Endlich wieder im Wohnmobil unterwegs! Dieses Bild ist übrigens extra für alle, die Sorge haben, dass sich der Hund unter dem Bett im Kastenwagen nicht wohlfühlen könnte … Der Paul liebt seine „Kiste“.

Ich habe auch gleich einen Tipp für einen netten Wohnmobilstellplatz für alle, die autark unterwegs sind. Früher standen wir in Hooksiel regelmäßig auf dem Hundestrandparkplatz, aber seit letztem Jahr ist das untersagt. Der recht schöne Stellplatz am Campingplatz an der Ostdüne hat leider über Winter geschlossen und knappe 30 Euro für einen Parkplatz am Hallenbad wollten wir nicht bezahlen. Wir haben deshalb in Wilhelmshaven übernachtet.

Im Herbst stand ich dort bereits einmal an der Schleuseninsel, wo es mir auch gut gefallen hat. Aber der Platz war dieses Mal ausgebucht, weshalb wir auf den Stellplatz Fliegerdeich gefahren sind. Man kann dort mit etwas Glück direkt mit Blick aufs Meer aufwachen und anschließend mit den Hunden am Deich spazieren gehen. Perfekt!

Schade, dass man bei seinen Besuchen in Dangast oder Hooksiel in Wilhelmshaven übernachten muss, aber so suchen sich die Orte ja irgendwie selbst aus, wo die Touristen ihr Geld lassen. Man übernachtet ja nicht nur, sondern geht meist auch irgendwo essen usw.

Der Blick aus dem Wohnmobil direkt aufs Wasser! Ver- und Entsorgung gibt es am Fliegerdeich nicht, aber wir brauchten auch nichts …

Den Samstag haben wir eigentlich fast komplett in Hooksiel verbracht, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden die Hunde bei strahlendem Sonnenschein am Strand herum gerannt sind!

Als besonderes Highlight hatte Paul ein Shooting mit Jessica Quatmann. Ihr dürft gespannt sein … https://www.jessica-quatmann.de/

Bilderbuchwetter!
Kaffeepause auf der Sonnenterasse am Außenhafen von Hooksiel.

Die Rückfahrt am Sonntag haben wir noch für eine Pause in Oldenburg genutzt. Die Innenstadt ist wirklich eine Reise wert. Leider war es uns zu kalt, um eines der vielen Angebote der Außengastronomie anzunehmen.

Die Fußgängerzone in Oldenburg.
Genau so!